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Hüte dich vor dem Hund!?.
In dieser Liste sind die Redewendungen zum Thema Hund aus der Liste deutscher Redewendungen ausgegliedert.
[Bearbeiten] Liste
Auf den Hund bringen
- herunterwirtschaften
Auf den Hund kommen
- Scheitern, verarmen. Dazu gibt es viele Erklärungsversuche, alle könnten stimmen. Siehe Deutung
Da liegt / hier ist der Hund begraben
- Das ist die Ursache bzw. das ist das Wichtige an der Geschichte/Sache. "Hunde" bedeutete im Mittelhochdeutschen "Beute" oder "Schatz". Die Assoziation mit dem Haushund ist hier also fehl am Platz
- Hier ist nichts los.
Das ist ein dicker Hund
- eine Unverschämtheit, ein böser Regelverstoß, ein starkes Stück
Mit allen Hunden gehetzt
- gleichbedeutend: mit allen Wassern gewaschen, also gewieft oder schlau. Wild, das über entsprechende Erfahrung verfügt, entkommt mit der erworbenen List vielen weiteren Gefahren.
Damit lockt man keinen Hund vom Ofen oder hinter dem Ofen hervor
- das taugt nichts, damit lässt sich nichts gewinnen. Selbsterklärend.
Von ihm nimmt kein Hund ein Stück Brot
- er wird von allen gemieden und verachtet. Selbsterklärend.
Sie sind wie Hund und Katze
- sie vertragen sich nicht, sie streiten sich dauernd. Katzen und Hunde missdeuten meist die (Körper)sprache des jeweils Anderen
Vor die Hunde gehen
- verkommen, verludern. Kranke oder schwache Tiere werden schnell zur Beute von Jagdhunden
Er will gerne mit den großen Hunden pinkeln (meist ergänzt: aber kriegt das Bein nicht hoch)
- mit Höheren mitmischen wollen, ohne die notwendigen Voraussetzungen zu haben. Rüden heben zum Pinkeln demonstrativ ein Bein.
[Bearbeiten] Siehe auch
Bedeutung des Haushundes in der Kulturgeschichte
[Bearbeiten] Literatur
- Kurt Krüger-Lorenzen: ?Das geht auf keine Kuhhaut.? Econ-Verlag, Düsseldorf 1960 antiquarisch
- Lutz Röhrich: ?Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.? Band 1-3. Freiburg im Breisgau: Herder, 2003. ISBN 978-3451054006
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