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Der Ordre de la Couronne de Chêne ist ein luxemburgischer Verdienstorden.
Er wurde vom Großherzog Wilhelm II. von Luxemburg im Jahre 1841 eingeführt. Zu dieser Zeit war dieser zugleich Wilhelm II. von Holland. Luxemburg war zwar ein eigener Staat, die beiden Länder wurden von ihm aber in Personalunion regiert.
Der Orden ist zwar ein luxemburgischer Orden, allerdings hat ihn Wilhelm II. auch an viele Holländer verliehen. Sein Nachfolger Wilhelm III. von Holland hat allein am Tag seiner Krönung 300 dieser Orden verliehen. Es folgten viele weitere Hunderte in den Jahren danach. Es waren so viele, dass der Orden von Vielen für einen holländischen Orden gehalten wurde.
Als die Königin Wilhelmina von Holland den Thron bestiegen hatte, war das Amt der holländischen Könige nicht mehr mit denen der luxemburgischen Könige vereint. Darauf wurden in Holland zwei neue Orden eingeführt, der Orden des Hauses Oranien-Nassau und der Orden des Hauses Oranien.
Unter dem Großherzog Adolphe von Luxemburg haben lediglich vier luxemburgische Bürger den Orden erhalten. Allerdings haben auch mehrere Nichtluxemburger den Orden erhalten, überwiegend Mitglieder königlicher Familien.
Der Großherzog von Luxemburg ist der Grand-Maître de l?Ordre.
Der Ordre de la Couronne de Chêne wird in acht Graden verliehen: