| Missile Command | ||
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| Entwickler | Atari | |
| Autoren | Dave Theurer, Rob Fulop | |
| Verleger | Atari | |
| Release | 07/1980 | |
| Genre | Shoot 'em up | |
| Spielmodi | 2 Spieler abwechselnd | |
| Steuerung | Trackball; 3-Knöpfe | |
| Gehäuse | Standard, Mini, Cocktail und Cockpit | |
| Arcade-System | Haupt CPU: 6502 (@ 1 Mhz) Sound CPU: Sound Chips: Pokey (@ 1,25 Mhz) |
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| Monitor | Raster Auflösung 256 × 231 (4:3 Horizontal) Farbpalette: 8 | |
| Altersfreigabe: | PEGI: Keine Klassifizierung |
USK: Keine Klassifizierung |
| Information | Atari-Klassiker | |
Missile Command ist ein klassisches Computerspiel von Atari, das 1980 erstmals als Arcade-Spiel erschien. Es war sehr erfolgreich und es gab zahlreiche Portierungen, auch auf dem Handy.
Inhaltsverzeichnis
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Der Spieler muss sechs Städte gegen atomare Raketeneinschläge beschützen. Am unteren Bildschirmrand befinden sich neben den Städten auch drei Abwehrbatterien des Spielers (links, mitte und rechts). Die feindlichen Raketen erscheinen als Linien, die vom oberen Bildschirmrand auf die Städte und Abschussbasen herabfallen. Oft erscheinen auch Bomber oder Killersatelliten am stilisierten Himmel, die ebenfalls Raketen abwerfen. Raketen können sich in einzelne Sprengköpfe aufteilen, wodurch dann auf einmal statt einer drei oder mehr Projektile zu treffen sind.
Mittels eines Trackballs steuert der Spieler ein Fadenkreuz in der Luft. Drückt er auf einen der drei Abschussknöpfe, feuert die entsprechende Batterie eine Abwehrrakete in Richtung des Kreuzes. Nach kurzer Flugzeit explodiert die Abwehrrakete am markierten Ort, wo sie kurzzeitig eine Explosionswolke erzeugt. Feindliche Raketen, Killersatelliten oder Bomber, die in diese Wolke geraten, werden zerstört. Die Wolke ist nicht von Dauer, die Rakete muss also zu einem geeigneten Zeitpunkt abgefeuert werden, damit die anvisierten Ziele auch hineinfliegen.
Jede Abwehrbatterie hat nur zehn Abwehrraketen, daher kann der Verteidiger pro Level nur 30 Schuss abgeben.
Kommt eine Angriffs-Rakete durch und trifft eine Stadt, wird diese zerstört. Trifft eine Rakete eine Abwehrbasis, gehen alle darin befindlichen Abwehrraketen verloren. Am Ende der Angriffswelle werden überlebende Städte und ungenutzte Abwehrraketen gezählt und geben Bonuspunkte. Hat keine Stadt überlebt, ist das Spiel beendet. Alle 10.000 Punkte jedoch gibt es eine Bonusstadt. Zum Vergleich: Für die ersten zehntausend Punkte muss man ungefähr sechs Level überleben.
In jedem Level gibt es mehr Punkte, allerdings steigert sich auch die Geschwindigkeit der Angreifer. Später kommen auch sogenannte "Smart Missiles" dazu, die den Explosionswolken der Abwehrraketen ausweichen können, und nur mit einem direkten Treffer zerstört werden können.
Wie die meisten Arcade-Spiele ist auch dieses Spiel nicht zu gewinnen, es geht lediglich darum, so lange wie möglich durchzuhalten und Punkte zu sammeln.
Das Spiel war eines der größten Erfolge in der goldenen Ära der Computerspiele. Es gab zahlreiche Arcade-Automaten auf der ganzen Welt, auch noch Mitte der 1990er Jahre.
Interessant ist auch der geschichtliche Zusammenhang des Kalten Krieges und des National Missile Defense/SDI-Projektes der USA, die in die gleiche Zeit fallen.
Ursprünglich hieß das Spiel Armageddon. Auch spätere Konsolenspiele sind von Missile Command inspiriert, so Fantavision (PlayStation 2, 2000).
In einer Filmszene in "Terminator 2" spielt John Connor das Spiel "Missile Command". Dies kann als Vorahnung des zukünftigen Nuklearkrieges gesehen werden, um den sich die "Terminator"-Reihe dreht.