| Cappel
Stadt Marburg
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| Koordinaten: | 50° 47? N, 8° 46? O50.78618888898.76811944444210Koordinaten: 50° 47? 10? N, 8° 46? 5? O |
| Höhe: | 210 m ü. NN |
| Einwohner: | 6500 |
| Postleitzahl: | 35043 |
| Vorwahl: | 0 64 21 |
Cappel ist ein Stadtteil von Marburg in Hessen mit ca. 6500 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis
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Marburg-Cappel liegt im Süden Marburgs auf der linken Seite der Lahn und am Fuße des Frauenberg-Westhanges. Im Norden geht Cappel in den Stadtteil Richtsberg über, östlich befinden sich die geographisch im Ebsdorfer Grund liegenden Dörfer Moischt (Stadt Marburg) und Beltershausen-Frauenberg (Gemeinde Ebsdorfergrund). Südlich von Cappel liegen die Marburger Ortsteile Ronhausen (hinter dem Frauenberg) und Gisselberg (auf der gegenüber liegenden Lahn-Seite im Westen).
Cappel ist als Vorort bzw. inzwischen als Ortsteil von Marburg seit den frühen 1960er Jahren sehr beliebt. Hiervon zeugen die diversen zeittypischen Neubaugebiete überwiegend mit Einfamilienhaus-Bebauung.
Cappel wurde im Jahr 1138 oder 1139 erstmals in einer Urkunde des Erzbischofs Arnold I. von Köln für Kloster Siegburg erwähnt. Im Salbuch (Erbregister) des Amtes Marburg von 1374 ist Cappel neben Ockershausen, Wehrda und Marbach als Hausdorf der Landgrafen von Hessen erwähnt. Dies bedeutet, dass die Einwohner dieser vier dem Marburger Schloss am nächsten gelegenen Dörfer dem Landesherren zu zusätzlichen Hand- und Spanndiensten verpflichtet waren.
Am 1. Juli 1974 wurde das ehemals selbständige Dorf zusammen mit den Gemeinden Bauerbach, Cyriaxweimar, Dilschhausen, Elnhausen, Ginseldorf, Gisselberg, Haddamshausen, Hermershausen, Schröck und Wehrshausen sowie Michelbach, Marbach und Wehrda in die Stadt Marburg eingemeindet. Die Gemeinde Cappel hatte zu diesem Zeitpunkt einschließlich Bortshausen, Moischt und Ronhausen 6822 Einwohner.
Cappel hat zwei Schulen: Die Erich-Kästner-Schule (früher: Mittelpunktschule Cappel) und das Landschulheim Steinmühle. In Cappel befinden sich außerdem die Kreisverwaltung des Landkreises Marburg-Biedenkopf, die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf sowie das Jugendfeuerwehrausbildungszentrum der Landesfeuerwehrschule Hessen.
In Richtung Cappel fahren die Buslinien C, 2, 4, 13 und 86 des öffentlichen Nahverkehrs der Stadtwerke Marburg. Außerdem an den Wochenenden Freitag- und Samstagnachts der N8-Express.
Das Cappeler Wappen zeigt ein gelbes Mühlrad auf blauem Grund und geht auf die Steinmühle an einem Seitenarm der Lahn im Süden Cappels zurück.
Zwischen 1879 und 1884 hat der Maler Otto Piltz (1846-1910) viele Motive in Cappel gefunden.
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Kindtaufe in der Cappeler Kirche 1879 |
Auf dem Ersten Stand, Vor dem Gottesdienst in der Dorfkirche, 1881 |
Betende Frauen beim Vaterunser 1882 |
Bei der Cappeler Mühle 1882 |
Afföller | Badestube | Bauerbach | Bortshausen | Cappel | Cyriaxweimar | Dagobertshausen | Dilschhausen | Elnhausen | Ginseldorf | Gisselberg | Glaskopf | Haddamshausen | Hermershausen | Ketzerbach | Marbach | Michelbach | Moischt | Oberstadt | Ockershausen | Ortenberg | Richtsberg | Ronhausen | Schröck | Stadtwald | Südviertel | Waldtal | Wehrda | Wehrshausen | Weidenhausen | Zahlbach