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Kleingartach
Stadt Eppingen
Koordinaten: 49° 6? N, 8° 58? O49.1002777777788.97277777777787Koordinaten: 49° 6? 1? N, 8° 58? 22? O
Eingemeindung: 1. Dez. 1971

Kleingartach ist eine ehemalige Stadt im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg, die seit 1. Dezember 1971 nach Eppingen eingemeindet ist. Kleingartach ist bekannt als Weinbauort im Weinbaugebiet Württemberg, dessen Lagen zur Großlage Heuchelberg im Bereich Württembergisch Unterland gehören.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Wappen
  • 3 Sehenswürdigkeiten
  • 4 Einzelnachweise

[Bearbeiten] Geschichte

Blick auf Kleingartach

Kleingartach wurde erstmals 788 in einer Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt. In der Nähe des Ortes entspringt die Lein, die einst Gartach hieß und dem Ort seinen Namen gab. Güter im Ort hatten das Kloster Hirsau, der Stift Wimpfen und auch der Deutsche Orden. Nördlich oberhalb des Ortes befand sich einst die 1442 zerstörte Leinburg, wo auch örtlicher Adel ansässig war. 1209 wurde das Marktrecht für einen Jahrmarkt verliehen, 1332 das Stadtrecht. Im 14. Jahrhundert gehörte Kleingartach zunächst zu Baden, wurde jedoch 1380 an Württemberg verpfändet. Dort gehörte es zum Oberamt Brackenheim und ab 1938 zum Landkreis Heilbronn. 1939 wurden 808 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 869.[1]

1960 wurde die Kinderheimat Kleingartach gegründet, die heute als Diakonische Jugendhilfe Region Heilbronn e.V. (DJHN e.V.) die größte Jugendhilfeeinrichtung im Landkreis Heilbronn ist.

1971 wurde die Stadt nach Eppingen eingemeindet. Heute leben ca. 1850 Einwohner in Kleingartach. Der Ort ist bis in die Gegenwart stark vom Weinbau geprägt und von ca. 90 Hektar Rebfläche umgeben.

Wappen von Kleingartach

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen von Kleingartach zeigt auf rotem Schild einen silbernen Turm auf grünem Hügel, flankiert von zwei grünen Bäumen, der von einem kleinen württembergischen Wappen (drei Hirschstangen) bekrönt wird. Das älteste bekannte Siegel des Ortes von 1514 zeigt bereits den Turm, der vermutlich den Turm der früheren Leinburg darstellt. In seiner heutigen Form wird das Wappen seit 1626 verwendet.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Rathaus um 1850

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 1: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordwürttemberg





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