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Aufseß (Adelsgeschlecht)



Wappen der Aufseß
Wappen nach dem Scheibler'schen Wappenbuch
Die Aufseß im Deutschen Orden: Aufschwörschild in St. Jakob in Nürnberg
Hans Philipp Werner Freiherr von und zu Aufseß

Die Aufseß sind ein edelfreies Adelsgeschlechts (siehe auch Liste fränkischer Rittergeschlechter) mit gleichnamigem Stammhaus im Landkreis Bayreuth

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Wappen
  • 3 Linien der Familie
  • 4 Familienmitglieder
  • 5 Ortschaften mit Hinweisen auf die Familie von Aufseß
  • 6 Einzelnachweise
  • 7 Literatur
  • 8 Weblinks

[Bearbeiten] Geschichte

Die Aufseß wurden mit Herolt de Ufsaze im Jahr 1114 erstmals urkundlich erwähnt. Die direkte Stammreihe begann mit Otto von Aufseß (erwähnt 1296). Die Stammsitze der Familie sind die Schlösser Unteraufseß, Freienfels und Wüstenstein[1] über dem Aufseß- und dem Wiesenttal in der Fränkischen Schweiz (Oberfranken).

Die Erhebung in den Reichsgrafenstand erhielten am 24. März 1695 Johann Friedrich von Aufseß, kurfürstlich bayerischer Kammerherr, und sein Bruder Christoph Wilhelm von Aufseß. Die Erhebung in den Reichsfreiherrenstand erhielten am 24. November 1714 Carl Sigmund, Ernst Alexander, Carl Friedrich, Carl Heinrich und Heinrich Christoph von Aufseß.

Die Aufseß wurden am 18. Januar 1813 in die bayerische Freiherrenklasse immatrikuliert und erhielten am 28. November 1882 die Genehmigung, sich mit allen Familienangehörigen Freiherr von und zu Aufseß zu nennen.

[Bearbeiten] Wappen

Auf Schwarz (Blau) ein silberner Balken, der mit einer roten Rose belegt ist. Helm: Zwei Büffelhörner wie der Schild tingiert. Decken: Silber Schwarz

[Bearbeiten] Linien der Familie

Hans Philipp Werner Christian Gottlob Franz Freiherr von und zu Aufseß (* 7. September 1801 auf Schloss Unteraufsess; ? 6. Mai 1872 in Münsterlingen, Thurgau (Schweiz)); Gründer des Germanischen Nationalmuseums zu Nürnberg
Hans Max Otto Hermann Karl Gustav Freiherr von und zu Aufseß (* 4. August 1908 in Berchtesgaden; ? 1993) Rechtsanwalt, Generaldirektor der Herzoglichen Coburg´schen Hauptverwaltung, Fränkischer Schriftsteller u.a. "Der Franke ist ein Gewürfelter"

Bei Hof verfügten sie über einen Ansitz in Hofeck.

[Bearbeiten] Familienmitglieder


[Bearbeiten] Ortschaften mit Hinweisen auf die Familie von Aufseß

Die von Aufseß erbauten in der Fränkischen Schweiz 17 Burgen: Unteraufseß, Wüstenstein, Schloss Freienfels, Schloss Oberaufseß, Höchstaufseß, Königsfeld I, Heroldstein, Heckenhof, Neidenstein a. .d. Wiesent, Sachsendorf, Stechendorf, Truppach I und III [3] , Veilbronn I, Weiher I und II an der Wiesent und Wolkenstein. Besitzanteile hatte sie an Hagenbach, Kainach, Königsfeld II, Neuhaus, Mengersdorf, Reifenberg, Veilbronn II, Wadendorf und Waischenfeld. [4]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ? http://www.reichsritterschaftsort-gebuerg.eu/14.html
  2. ? vgl. Liste der Regimenter des fränkischen Reichskreises
  3. ? siehe auch Wandereisen-Holzschnitte von 1523
  4. ? Gustav Voit u.a.: Vom Land im Gebirg zur Fränkischen Schweiz. Bayreuth 1992. S. 80.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks






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