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Babyschwimmen



Babyschwimmen
Atemschutzreflex

Als Babyschwimmen bezeichnet man die Wassergymnastik mit Säuglingen und Kleinkindern zwischen dem vierten und dem achtzehnten Lebensmonat.

Es entstand in den 1970er Jahren. Unter dem Hinweis darauf, dass Ungeborene in einem flüssigen Milieu aufwachsen, wurden schlängelnde Körperbewegungen als Schwimmbewegungen interpretiert. Mit Tauchübungen sollte Wassersicherheit erzielt werden.

Zwischenzeitlich wird das von den Sportwissenschaftlern Ferdy Firmin und dem Heinz Bauermeister angeregte Einteilungsschema benutzt:

I. Babyschwimmen 4.-12. und 13.-18. Lebensmonat
II. Kleinkinderschwimmen: 15. Lebensmonat bis 3 1/2 Jahre
III. Vorschulkinderschwimmen = technisiertes Schwimmen
(von der DLRG auch als Kleinkinderschwimmen bezeichnet): 3 1/2 - 6 Jahre

Prinzipiell ist Babyschwimmen auch schon ab der sechsten Lebenswoche möglich, wenn das Kind gesund ist.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Voraussetzungen
  • 2 Vorteile
  • 3 Das Wasser
  • 4 Auswirkung auf die körperliche und motorische Entwicklung
  • 5 Auswirkung auf die geistige, seelische und soziale Entwicklung
  • 6 Positive Effekte für die Kinder
  • 7 Positive Effekte für Eltern?
  • 8 Hinweise
  • 9 Literatur

[Bearbeiten] Voraussetzungen

Die technischen Anlagen müssen Beckenwasser mit Trinkwasserqualität gewährleisten. Als geeignete Wassertemperatur gilt für das Babyschwimmen 33 - 35 °C. Die Lufttemperatur sollte nicht unter 30° sein, die Wassertiefe 100 bis 140 cm betragen. Babyschwimmen sollte nur in kleinen Gruppen stattfinden.

Für die Babys gibt es im Handel geeignete Schwimmwindeln; am besten sind mehrfach zu benutzenden Schwimmwindeln oder auch Badehosen, die eng am Bund und an den Beinen anliegen. Einmalwindeln sind nicht so gut geeignet, da sie sich mit Wasser vollsaugen. Mit Exkrementen in der Windel kann das Kind zwar im Wasser bleiben, aus Hygienegründen empfiehlt sich jedoch ein baldiger Windelwechsel.

[Bearbeiten] Vorteile

Die Kinder haben in der Regel viel Freude im Umgang mit dem Element Wasser. Manche Babys in den jüngeren Monaten schlafen oft im warmen Wasser ein, während sie von ihren Eltern gehalten werden, andere planschen gerne (von Schwimmflügeln oder Schwimmreifen unterstützt) herum. Ferner werden die Kinder mit Singen und Spielen gefördert. Zum Spielzubehör zählen Schwimmenten, Bälle, Becher und Gießkannen, aber auch Kunststofffedern und Tücher und wassergeeignete Stofftiere. Säuglinge lieben es auf Matten oder Stoffbahnen im Wasser zu schweben.

[Bearbeiten] Das Wasser

Das Medium Wasser bietet ein großes Reiz-Reaktions-Repertoire, es beantwortet die menschliche Bewegung mit Eigenbewegung, strömen, spritzen, schäumen, heben und senken, drehen.

An Land kann sich das Baby in den ersten 6 Monaten noch nicht fortbewegen und nur begrenzt den Kopf hochhalten. Das Medium Wasser ermöglicht dreidimensionale Beweglichkeit.

Im Wasser verändern sich die Körper- und Sinneseindrücke.

Nacktheit intensiviert das Empfinden und unterstützt die Entwicklung eines Körperschemas.

[Bearbeiten] Auswirkung auf die körperliche und motorische Entwicklung

Durch die Bauchlage beim Babyschwimmen wird das Reflexkriechen der Babys stimuliert, und zwar durch Aktivierung der quergestreiften Muskulatur. Dadurch wird die im zentralen Nervensystem liegende Koordination der Bewegungsmuster früher aktiviert und stabilisiert. Das Unterstützen des Reflexkriechens wird auch bei diversen Physiotherapien, wie z.B. Vojta, eingesetzt.

Die großflächigen Berührungsreize stimulieren die unter der Haut liegenden Nervenfasern. Das ermöglicht Entspannung, aktiviert die Regulation des Muskeltonus und führt zu längerem und tieferem Schlafen der Kinder.

Ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr kann auch das Schwimmen erlernt werden.

[Bearbeiten] Auswirkung auf die geistige, seelische und soziale Entwicklung

Die Schwimmkurse haben positiven Einfluss auf

Die Reflexschwimmbewegungen erlauben dem Baby, sich als selbstständig zu erleben.

[Bearbeiten] Positive Effekte für die Kinder

Babyschwimmen ...

[Bearbeiten] Positive Effekte für Eltern?

Video Beispiel für den Fortschritt eines 9 Monate alten Babies nach 6 Monaten regelmäßigem Babyschwimmen ?/i

[Bearbeiten] Hinweise

[Bearbeiten] Literatur






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