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Eugen Leibfried (* 16. April 1897 in Guttenbach, heute Neckargerach; ? 12. Oktober 1978 in Eberbach) war ein deutscher Politiker (CDU).
Leibfried besuchte die Volks- und Fachschule und war anschließend im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern tätig. Im Ersten Weltkrieg musste er noch als Soldat dienen. Dann war er im Genossenschaftswesen tätig, bevor er 1924 den elterlichen Betrieb übernahm. 1928 wurde Leibfried Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Im gleichen Jahr zog er als Abgeordneter der Deutschen Volkspartei in den badischen Landtag ein, doch musste er 1933 seine Ämter aufgeben. Im Zweiten Weltkrieg diente er erneut als Soldat.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Leibfried Vizepräsident der badischen landwirtschaftlichen Raiffeisen-Genossenschaften. Er trat der CDU bei und zog in den Kreistag des Landkreises Mosbach ein. 1949 wurde er in den ersten Deutschen Bundestag gewählt, dem er bis 1956 angehörte, als er am 21. Juni sein Amt niederlegte.
Am 7. Oktober 1953 holte ihn der baden-württembergische Ministerpräsident Gebhard Müller in sein Kabinett als Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten. Drei Jahre später zog er als Abgeordneter in den Landtag von Baden-Württemberg ein, dem er bis 1972 angehörte. Auf sein Ministeramt, das er auch unter den Ministerpräsidenten Kurt Georg Kiesinger und Hans Filbinger ausübte, verzichtet er am 12. Juni 1968 zugunsten von Friedrich Brünner.
Leibfried erhielt 1962 das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.
Friedrich Herrmann | Eugen Leibfried | Friedrich Brünner | Gerhard Weiser | Gerdi Staiblin | Willi Stächele | Peter Hauk
| Personendaten | |
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| NAME | Leibfried, Eugen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), baden-württembergischer Landwirtschaftsminister |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1897 |
| GEBURTSORT | Neckargerach-Guttenbach |
| STERBEDATUM | 12. Oktober 1978 |
| STERBEORT | Eberbach |