US-amerikanischer Hägglunds |
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| Bandvagn 206 (Bv206 D) | |
|---|---|
| Allgemeine Eigenschaften | |
| Besatzung | 1 Fahrer + max. 17 Soldaten |
| Länge | 6,86 m |
| Breite | 1,85 m |
| Höhe | 2,4 m |
| Gewicht | 6,7 t (max. Gewicht eines Gespanns) |
| Panzerung und Bewaffnung | |
| Panzerung | keine |
| Hauptbewaffnung | keine |
| Sekundärbewaffnung | keine |
| Beweglichkeit | |
| Antrieb | 3-Liter-Dieselmaschine 136 PS (100 kW) |
| Federung | |
| Höchstgeschwindigkeit | 50 km/h |
| Leistung/Gewicht | 20,14 PS/t bzw. |
| Reichweite | ca. 300 km |
Das Geländetransportfahrzeug Bandvagn 206 (kurz Bv206) ist ein für schwieriges und schweres Gelände konzipiertes schwimmfähiges Kettenfahrzeug. Die ?Hägglunds? werden vom schwedischen Unternehmen BAE Systems Hägglunds AB, einer Tochter der britischen Rüstungsfirma BAE Systems hergestellt.
Inhaltsverzeichnis
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Neben der ungpanzerten Version Bv206D vertreibt Hägglund die gepanzerte Version Bv206S und seit 2005 die weiterentwickelte Variante Bv S10. Daneben gibt es eine zivile Ausführung, die von australischen und US-amerikanischen Forschern in arktischen Gebieten als Transportfahrzeug genutzt wird. Alle Versionen sind in ein Vorder- und Hinterfahrzeug aufgeteilt, die durch eine Knicklenkung verbunden sind. Der Antrieb des Vorderwagens wirkt dabei auch auf die Ketten des Hinterwagens.
Die ?Hägglunds? befindet sich weltweit bei 38 Armeen, davon bei 8 NATO-Partnern, im Einsatz. So wird das Fahrzeug von Brasilien, Kanada, Chile, VR China, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Italien, Pakistan, Spanien, Schweden und den USA verwendet. Der neue Typ Bv S10 wurde erstmalig im Jahr 2005 durch das Vereinigte Königreich bestellt.
In der Bundeswehr wird das ?Geländetransportfahrzeug Bv 206 D? seit 1984 eingesetzt. Es wurden 168 Einheiten beschafft, die vornehmlich von der Luftlande- und Gebirgsjäger- Truppe eingesetzt werden. Je 2 Fahrzeuge sind mit einer C-160 ?Transall? verlegbar.
Seit 2004 werden Bv 206 S als ?Sanitätstransportfahrzeug? verwendet. Es sind insgesamt 75 dieser Fahrzeuge unter anderem beim KSK, in den Sanitätszügen der Fallschirmjägerbataillone und den beiden LLSanKp (spez. Eins.) zu finden. Im Rahmen eines einsatzbedingten Sofortbedarfes hat Rheinmetall Defence 2007 zusätzlich vier Ambulanzfahrzeuge vom Typ ?Beweglicher Arzt Trupp (BAT)? an die Bundeswehr ausgeliefert. Nach nur vier Monaten Entwicklungs- und Bauzeit wurden die Fahrzeuge vom Werk in Unterlüß auf schnellstem Weg in die Einsatzgebiete nach Afghanistan transportiert.
In den Jahren 2006 bis 2009 erhält die Bundeswehr zudem 81 Transport- und Führungsfahrzeuge des Musters BV 206 S für die Gebirgsjäger. Aber auch damit ist ein Ende der Bestellungen noch nicht absehbar, denn der Kauf von weiteren 42 BV 206S wird angestrebt. Durch die Beschaffungen der letzten Jahre erhöht sich somit die Anzahl der in der Bundeswehr im Dienst befindlichen BV 206 D/S von 178 Einheiten im Jahr 2003 auf 370 Fahrzeuge im Jahr 2009.[1]
Kampfpanzer: M 47 | M 48A1, M 48A2C, M48A2GA2 | Leopard 1 | Leopard 2
Schützenpanzer: M 39 | Schützenpanzer kurz, Hotchkiss 11-2;| Schützenpanzer lang, HS 30;| Marder | Puma
Raketenwerfer: Raketenwerfer MARS
Jagdpanzer: Kanonenjagdpanzer | Raketenjagdpanzer 1, HS 30 | Raketenjagdpanzer 2 | Jaguar 1 und 2
Panzerhaubitzen: Panzerhaubitze M109 | Panzerhaubitze 2000
Transportpanzer: M 113 G3 GE | Bv206D/S Geländetransportfahrzeug
Panzerpioniere: Minenwurfsystem Skorpion | Pionierpanzer Dachs
Brückenlegepanzer Biber | Brückenlegepanzer M48 | Minenräumpanzer Keiler
Flugabwehrpanzer: Roland | M 42 A1 | Flugabwehrkanonenpanzer Gepard
Bergepanzer: Bergepanzer 1 | Bergepanzer 2 | Bergepanzer Büffel
Sanitätspanzer: Wiesel 2 KrKw | M113 Krkw | Bv 206 S KrKw
Waffenträger: M113 Panzermörser 120mm | Wiesel 1 MK | Wiesel 1 TOW | Wiesel 2 120mm Mörser | Wiesel 2 Gefechtsstand | Wiesel 2 Pionier-Erkundungstrupp | Wiesel 2 OZELOT
Prototypen: VTS1 | VT1-1/-2 | Spähpanzer SP I.C.| GPM| Marder 2| PSB 2 (Erprobung)
Neue Gepanzerte Plattform