vorlagen-zauber.net




Web-Empfehlungen:




Marderabwehr



Als Marderabwehr können Maßnahmen des Menschen bezeichnet werden, um den Steinmarder abzuwehren.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Problembereich Haus
  • 2 Problembereich Auto
    • 2.1 Mögliche Folgen
    • 2.2 Abwehrmaßnahmen
    • 2.3 Nachteile der Abwehrmaßnahmen
  • 3 Weblinks

[Bearbeiten] Problembereich Haus

Zwischen Steinen und Holzanhäufungen sucht er sich normalerweise sein Quartier. Auch Scheunen sind beliebte Aufenthaltsplätze. Meist verläuft dieses Verhalten konfliktlos. Lediglich Katzen können durch Kämpfe mit den Tieren teils erhebliche Verletzungen davontragen. Manchmal dringen die Tiere aber auch in Dachböden von Wohnhäusern ein. Laute Geräusche und erheblicher Lärm ("poltern auf dem Dachboden,auch Nies- u. Hustengeräusche") zeugen meist von den ungebetenen Gästen. Da die Tiere eine Vielzahl an Gegenständen in das Quartier schleppen, kann eine Entsorgung zu einer teuren Angelegenheit werden (Handschuhe, Tierskelette, Dämmmaterial im Nest sind keine Seltenheit). Außerdem verkoten sie den Dachboden. Hier können Ultraschallgeräte mit über 100 dB(C) Schalldruckpegel helfen, die auf die Einstiegslöcher und den Nistraum ausgerichtet werden. Selbst das Zustopfen der Löcher hilft nur vorübergehend, weil sich die Tiere einen neuen Zugang suchen oder bekannte Zugänge wieder "freikämpfen". Gute Erfahrungen wurden damit gemacht, einen mit Dieselkraftstoff getränkten Lappen in eine Schale zu legen und diesen (oder mehrere davon) auf den Dachboden zu stellen - allerdings sollte aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes auf diese Methode verzichtet werden. Durch den Lappen hält sich der Kraftstoff länger. Die feine Nase des Marders mag den Geruch überhaupt nicht, und er verschwindet meist recht schnell.

[Bearbeiten] Problembereich Auto

Seit den 1980er Jahren sind die ersten Marderverbisse an Autos bekannt geworden. Offenbar gewöhnten sich die Räuber an Autos, die im Winter im Motorraum warm sind und in die sie sich zum Beispiel vor Hunden flüchten können. Am gefährdetsten sind Personen, die zwischen unterschiedlichen Orten pendeln und über Nacht ihr Fahrzeug abstellen. Sind an beiden Orten Marder im Fahrzeug, so versuchen die Tiere ihr Revier zu verteidigen. und Beißattacken sind die Folgen. Für den Fahrzeugbesitzer kann das zu einer teuren Angelegenheit werden. Dämmstoffe im Motorraum sind dabei noch das geringste Problem. Kabel und Schläuche aller Art (Zündkabel, Kühlwasserschlauch, Bremsschlauch, Scheibenwaschanlage, Kabel der Lambdasonde, sind besonders gefährdet) werden zerbissen. Dabei sind die Bissstellen manchmal auch schwer zu entdecken, weil die scharfen Zähne der Tiere nur etwa stecknadelgrosse Einstiche hinterlassen.

[Bearbeiten] Mögliche Folgen

Während Abschleppkosten oft durch die Mitgliedschaft in einem Autoclub abgedeckt sind, werden Folgekosten (zum Beispiel Defekte an Motor, Abgasanlagen) von den Versicherungen nicht gedeckt. Nur Reparaturkosten sind in der Teilkaskoversicherung enthalten.

[Bearbeiten] Abwehrmaßnahmen

Auf jeden Fall zu beachten ist, dass Steinmarder dem Jagdrecht unterliegen.

Grundsätzlich sollte nach jeder Marderattacke von einer Fachwerkstätte eine Motorwäsche durchgeführt werden, um den Duft aus dem Motorraum zu beseitigen. Ansonsten kann noch in derselben Nacht eine erneute Bissattacke folgen, vor allem wenn der Standort des Fahrzeuges gewechselt wurde. Empfehlenswert ist es, möglichst viele Autokabel (vor allem die Zündkabel) mit Wellschlauch zu ummanteln. Das wellförmige Kunststoffröhrchen kann leicht verarbeitet und über die Schläuche gezogen werden. Dies stellt eine relativ billige, aber sehr wirksame Maßnahme dar. Leider lassen sich aber nicht alle Bauteile im Fahrzeug ummanteln, weshalb ergänzende Schutzmaßnahmen nötig sein können.

[Bearbeiten] Nachteile der Abwehrmaßnahmen

[Bearbeiten] Weblinks






Home | Impressum