Adrian Beier der Jüngere, auch Adrian Beyer (* 29. Januar 1634 in Jena; ? 7. September 1698 ebenda) war ein deutscher Jurist.
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Adrian Beier der Jüngere wurde als Sohn des gleichnamigen Jenaer Archiediakons Adrian Beier der Ältere geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt, immatrikulierte sich dann an der Universität Leipzig, der Universität Wittenberg, der Universität Rostock und bezog dann Leyden um Jura zu studieren.
Nach Jena zurückgekehrt promovierte er 1658 zum Doktor der Rechtswissenschaften. Daraufhin wurde er 1670 Hofgerichtsadvokat, 1678 Syndikus seiner Heimatstadt. 1681 wurde er außerordentlicher Professor an der Universität und 1693 ordentlicher Professor der Rechtswissenschaften. Daneben übernahm er als Assessor den Schöppenstuhl im Hofgericht.
In seiner Zeit verfasste er neben den allgemeinen üblichen Arbeiten zum allgemeinen Recht, auch Ausführungen zum Handwerksrecht und gab technologische Bücher von Werkzeugen, Werkstätten, die produzierten Waren der Handwerker und ein ?Allgemeines Handlungs-, Kunst-, Berg- und Handwerks-Lexikon?. Damit verdiente er sich den bis zum 18. Jahrhundert anhalten Ruf als Handwerkerjurist.
Siehe auch
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beier, Adrian der Jüngere |
| ALTERNATIVNAMEN | Beyer, Adrian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist |
| GEBURTSDATUM | 29. Januar 1634 |
| GEBURTSORT | Jena |
| STERBEDATUM | 7. September 1698 |
| STERBEORT | Jena |
Originalwerke: