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Quax, der Bruchpilot



Filmdaten
Deutscher Titel: Quax, der Bruchpilot
Originaltitel: Quax, der Bruchpilot
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1941
Länge: ca. 87 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 6
Stab
Regie: Kurt Hoffmann
Drehbuch: Robert A. Stemmle
Produktion: Heinz Rühmann
Musik: Werner Bochmann
Kamera: Heinz von Jaworsky
Schnitt: Walter Fredersdorf
Besetzung
  • Heinz Rühmann: Otto Groschenbügel
  • Karin Himboldt: Marianne Bredow
  • Lothar Firmans: Fluglehrer Hansen
  • Harry Liedtke: Herr Bredow
  • Elga Brink: Frau Bredow
  • Hilde Sessak: Adelheid
  • Beppo Brem: Knecht
  • Erich Kestin: Mechaniker
  • Karl Etlinger: Sparkassendirektor
  • Wilhelm Bendow: Reisender
  • Gerhard Dammann: Fotograf
  • Helmut Weiss: Journalist
  • Arthur Schröder: Flugarzt
  • Leo Peukert: Bürgermeister
  • Walter Lieck: Lehrer
  • Manfred Heidmann: Ludwig Mommsen

Quax, der Bruchpilot ist ein deutscher Spielfilm aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die propagandistisch angelegte Komödie mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle wurde nach der gleichnamigen Verserzählung von Hermann Grote gedreht. Die Uraufführung fand am 16. Dezember 1941 in Hamburg statt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Handlung
  • 2 Hintergründe
  • 3 Hintergründe
  • 4 Siehe auch
  • 5 Literatur
  • 6 Zitatnachweise
  • 7 Weblinks

[Bearbeiten] Handlung

Otto Groschenbügel, genannt Quax, kleiner Angestellter eines Verkehrsbüros, gewinnt in einem Preisausschreiben eine kostenlose Sportfliegerausbildung an der Fliegerschule Bergried. Eigentlich hatte er sich einen anderen Preis gewünscht, aber es kommt ihm auch gelegen, dass er durch den Hauptgewinn in seinem Heimatort Dünkelstätt über Nacht zur Berühmtheit wird. Obwohl er eigentlich ein Angsthase ist, muss er ? um nach aller Angeberei nicht das Gesicht zu verlieren ? den Kursus tatsächlich antreten. Da undisziplinierte Aufschneider wie Quax in der Fliegerschule nicht erwünscht sind, wird er hier aber bereits nach kurzer Zeit wieder hinausgeworfen.

In Dünkelstätt, wo man den Grund für seine schnelle Heimkehr nicht kennt, wird Quax indessen als Fliegerheld gefeiert. Um den Erwartungen gerecht zu werden und auch aus Enttäuschung darüber, dass seine Freundin Adelheid während seiner Abwesenheit untreu geworden ist, kehrt er nach Bergried zurück, um die Ausbildung fortzusetzen. Mit der Zeit wird er dort tatsächlich ein disziplinierter Flieger und erweist sich sogar als talentiert. Zur Belohnung hält das Schicksal für ihn auch eine neue Freundin bereit: die nette Marianne, die ihm schon mehrfach aus brenzligen Situationen herausgeholfen hat.

[Bearbeiten] Hintergründe

Quax, der Bruchpilot ist eine turbulente Fliegerkomödie mit einem Schlager von Werner Bochmann (?Heimat, deine Sterne?), viel Situationskomik und zahlreichen Flugszenen, die nicht zuletzt davon leben, dass Heinz Rühmann auch im wirklichen Leben ein begeisterter Sportflieger war.

Wie in allen nationalsozialistischen Fliegerfilmen werden auch hier Werte wie Disziplin, Kameradschaft und freiwillige Unterwerfung glorifiziert. Eine Besonderheit dieses Films ist die Hauptfigur, ein Anti-Held, anhand welchem gezeigt wird, wie durch Disziplin und Gehorsam selbst aus einem offensichtlichen Versager ein ?deutscher Held? werden kann ? wenn man ihn nur streng genug erzieht. Als Mittel der nationalsozialistischen Filmpolitik sollte der Film zugleich Werbung für die Luftwaffe der deutschen Wehrmacht machen, da das Dritte Reich während des Zweiten Weltkriegs in diesem Bereich besonders großen Bedarf an Nachwuchs hatte.[1]

Das Oberkommando der alliierten Besatzungsmächte stellte die Aufführung nach dem Kriegsende 1945 unter Verbot. Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde er von der FSK wieder freigegeben.

[Bearbeiten] Hintergründe

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Zitatnachweise

  1. ? Vgl. Besprechung bei Netzine.de.

[Bearbeiten] Weblinks






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