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TuS Nettelstedt-Lübbecke



TuS N-Lübbecke
Logo des TuS Nettelstedt-Lübbecke
Voller Name Turn- und Sportverein
Nettelstedt-Lübbecke e.V.
Gegründet 1912/1945
Halle Kreissporthalle Lübbecke
Plätze 3300 Plätze
Trainer Schwede Patrik Liljestrand
Liga Handball-Bundesliga
2006/07
Rang 17
DHB-Pokal Achtelfinale
International nicht qualifiziert
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts


TuS Nettelstedt-Lübbecke ist ein deutscher Handballverein aus der Stadt Lübbecke in Nordrhein-Westfalen und ist aus dem TuS Nettelstedt hervorgegangen. Die Namensänderung erfolgte auf Betreiben von Paul Gauselmann, dem Hauptsponsor. Nach dem Abstieg aus der 1. Handball-Bundesliga in der Saison 2007/08 spielt die Mannschaft 2008/09 in der 2. Liga Nord.


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Bekannte Spieler
    • 2.1 Kader für die Saison 2007/08
  • 3 Weblinks

[Bearbeiten] Geschichte

Der TuS Nettelstedt ist einer der traditionsreichsten Handballvereine Deutschlands. Schon auf dem Großfeld in den 1940er Jahren spielte man in dem 2000-Seelen-Dorf in der damals höchsten Spielklasse. 1970 machte der Verein bundesweit Furore, als Herbert Lübking, seinerzeit anerkanntermaßen einer der weltbesten Handballer und Kopf der deutschen Nationalmannschaft, von Grün-Weiß Dankersen (heute GWD Minden) aus der Bundesliga in die Kreisliga zum TuS Nettelstedt wechselte. Aus diesem Wechsel resultierte ein bis heute anhaltendes Konkurrenzverhältnis zum Kreisrivalen GWD Minden.

Mit Lübking und anderen prominenten Verstärkungen marschierte der Verein durch die Ligen. 1975 erreichte man das letzte Endspiel um die Deutsche Meisterschaft auf dem Großfeld. 1976 dann der Aufstieg in die Bundesliga. Der TuS Nettelstedt ist somit Gründungsmitglied der eingleisigen Handball-Bundesliga.

1981 gewann der TuS den DHB-Pokal und den Europapokal der Pokalsieger.

1983 erfolgte der Abstieg in die zweite Liga. Nach elf Jahren schaffte der Klub den Wiederaufstieg.

1997 und 1998 folgten die Europapokalsiege zwei und drei (City-Cup), 1999 erreichte man das Halbfinale des Wettbewerbs.

2001 stieg der Verein mit hohen Schulden in die zweite Liga ab. Unter dem Namen TuS N-Lübbecke gelang der sofortige Wiederaufstieg, dem sich der erneute Abstieg anschloss.

In der Saison 2004/2005 stellte der TuS N-Lübbecke einen einmaligen Rekord auf, indem der Verein mit 68:0 Punkten durch die zweite Liga marschierte.

Am 17. März 2007 absolvierte der TuS sein 500. Spiel in der eingleisigen Bundesliga. Der TuS Nettelstedt-Lübbecke spielte nach erfolgreicher Relegationsrunde auch 2007/08 in der 1. Bundesliga. Als der TuS N-Lübbecke am 24. Februar 2008 auf den letzten Tabellenplatz fiel, erklärte Trainer Velimir Kljaic seinen sofortigen Rücktritt. Für ihn übernahm Teammanager Zlatko Feric das Traineramt. Feric war bereits ein Jahr zuvor nach der Beurlaubung von Coach Jens Pfänder als Ersatz eingesprungen. Jedoch konnte auch Feric den Abstieg nicht verhindern.

[Bearbeiten] Bekannte Spieler

Die bekanntesten Spieler waren: Herbert Lübking, Dieter Waltke, Rainer Niemeyer (beide Weltmeister 1978), Peter Pickel, Gennadi Chalepo, Zbigniew T?uczy?ski, Bogdan Wenta, Zoran Mikuli?, Talant Dujshebaev, Sven Lakenmacher und Andrei Lawrow.

[Bearbeiten] Kader für die Saison 2007/08

Nr. Nationalität Name Position
1 Kroate Nikola Bla?i?ko TW
12 Deutscher Björn Buhrmester TW
16 Deutscher Konstantin Madert TW
3 Deutscher Jens Wiese RL
align="right" 6 Deutscher Christian Hildebrandt RL, RM, RR
2 Deutscher Lars Friedrich KM
9 Pole Artur Siódmiak KM
10 Serbe Branko Kokir RM
7 Montenegriner Luka Dobelsek RR
13 Deutscher Thomas Schibschid LA
15 Pole Micha? Jurecki RR
17 Georgier Sergo Datukaschwili RL
18 Tscheche Petr Házl RM
19 Deutscher Oliver Tesch KM
22 Deutscher Christian Hildebrand RA
*22 Deutscher Danny Anclais RA
24 Isländer Þórir Ólafsson RA
33 Italiener Michele Skatar RR
85 Niederländer Tim Remer LA
Schwede Patrik Liljestrand Trainer

* Danny Anclais fällt bis Saisonende verletzungsbedingt aus.

[Bearbeiten] Weblinks

52.3044668.61659475Koordinaten: 52° 18? 16,08? N, 8° 36? 59,74? O






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